Willkommen bei yeet!

PODCASTS
POSTS
STORYS
INSTAGRAM
YOUTUBE
SPOTIFY
yeet vernetzt Creator von Videos, Podcasts, Posts und Storys auf Instagram, YouTube, Spotify und anderen Plattformen. yeet ist ein Netzwerk, das die Vielfalt des christlichen Glaubens in Inhalt, Format und Ausspielkanal abbildet.

Unsere Sinnfluencer:innen

Auf seinem YouTube-Kanal SOMMERS WELTLITERATUR TO GO übersetzt Michael Sommer alte Bücher in bunte Videos – mit Hilfe eines großen Playmobil-Ensembles und, wie er selbst sagt, reichlich plattem Humor. Jetzt hat sich der Regisseur und Dramaturg das Buch der Bücher vorgenommen. Innerhalb eines Jahres entsteht DIE BIBEL TO GO: 66 Videos für die 66 Bücher der Heiligen Schrift, vom Grimme-Preisträger nach allen Regeln der Kunst verplaymobilisiert.
Foto: Nora Erdmann
Mehr Glitzer in der Kirche und mehr Ehrlichkeit auf Instagram – vor allem, wenn es um Eltern-Content geht: Dafür setzt sich Theresa Brückner als Pfarrerin für Kirche im digitalen Raum eines Berliner Kirchenkreises ein. Auf Instagram und YouTube ist sie als @theresaliebt unterwegs und bringt auf ihren Kanälen theologische Statements und Predigten mit einem liebevollen Blick auf den Alltag als Pfarrerin und Mutter zusammen.
Foto: Marc Hunold
Der ehemalige Katholik Jörg Niesner führt ein Doppelleben: Als evangelischer Landpfarrer in einer hessischen Kleinstadt-Idylle mit Schloss – und als @wasistdermensch im Netz auf Instagram und Tellonym. Dort ist Jörg ansprechbar und nimmt sich Zeit für die Lebens- und Sinnfragen seiner Follower:innen. Beides ist ihm wichtig: Der Kirchturm vor Ort und die #digitalekirche.
Foto: Marc Hunold
Die beiden Pastorinnen Steffi und Ellen Radtke sind miteinander verheiratet und leben mit ihrer Tochter im Pfarrhaus in Eime (Niedersachsen). Für beide ist ihr Queersein absolut normal, so normal, dass sie es manchmal einfach vergessen. In ihrem YouTube-Format „Anders Amen“ zeigen sie, wie gut das in ihrem Alltag funktioniert – und dass „queer und Kirche und Dorf“ super zusammenpassen.
Foto: Marc Hunold
Sie stellt sich selbst vor als Pastorin der Nordkirche und Lebensliebhaberin. Die meisten nennen sie Phine. Als @seligkeitsdinge_ teilt sie auf Instagram ihr Leben mit Pfarramt und Kindern, sie feiert Andachten und ihre Kochkünste. Was sie macht, macht Phine mit Leidenschaft: predigen, hadern und hoffen, trauern und tanzen. Immer wieder lädt sie andere dazu ein, mit ihr #digitalekirche zu gestalten, zum Beispiel im von ihr gegründeten @herz.netz.werk.
Julia Schnizlein ist Pfarrerin an der Stadtkirche in Wien. Auf Instagram hat sie den Account @juliandthechurch.
Die Wahl-Wienerin Julia Schnizlein ist als Journalistin ganz schön rumgekommen, ehe sie sich auf ihr Theologiestudium besann und Pfarrerin wurde. Sie lebt in einer Patchworkfamilie mit vier erwachsenen und zwei kleinen Kindern - eines davon mit einem halben Herzen. Auf Instagram entstaubt sie als @juliandthechurch das konservative Kirchenbild, ermutigt Menschen zum Leben mit dem Unvollkommenen und hält die Fahne hoch für die #digitalekirche in Österreich.
@wynschkin und @pynk_pstr_ploem
Die zwei „liebesversifften“ Pastoren Max Bode und Chris Schlicht haben ihre #Zuhausekirche in Bremerhaven. Dort machen sie, worauf sie Bock haben: die Kirche wahlweise zum Fußballstadion oder zum Wohnzimmer. Bei Instagram und TikTok sieht man die zwei Freunde beim Pranken (neudeutsch für Streiche spielen) und beim Feierabend-Bier. Im Podcast „Liebe, Altaaar“ sprechen sie über ihre ersten Erfahrungen als Pastoren und neue Ideen für die Kirche: exklusives Behind-the-Scenes-Material aus dem Norden Deutschlands.
Foto: Anika Kempf
Mit Roman und Chris treffen am Mikrofon Welten aufeinander: Der Theologe und der Technikexperte diskutieren in ihrem Podcast „Netztheologen“ den digitalen Wandel aus der Perspektive des christlichen Glaubens. Themen sind nicht nur neue Technologien in Gottesdienst und Gemeinde, sondern auch die Ethik des autonomen Fahrens, virtuelle Welten und die Algorithmen hinter Tinder.
Alex Brandl ist Vikar in München und als @alpha_und_oh_mega auf Instagram - zudem ist er #himmelwärts-Blogger bei sonntagsblatt.de
Als Vikar in München, (versöhnter) Ex-Katholik und früherer Beauty-PR-Berater hat Alex Brandl eine Mission: Scheinbare Gegensätze und Denkbarrieren in Liebe auflösen! Sein Herz schlägt für Mystik genauso wie für Meinungsvielfalt, für Lifestyle ebenso wie für Luthers Thesen. Auf Instagram ist er als @alpha_und_oh_mega unterwegs. Für sonntagsblatt.de macht er zudem als #himmelwärts-Blogger einen Podcast mit dem schönen Namen: "Gott or not"!
Das Netzwerk nia wortmusik bringt Wortkünstler:innen und Musiker:innen auf Wohnzimmerbühnen und ins weltweite Wohnzimmer, das Netz...
Der Name ist Programm: Das Netzwerk nia wortmusik bringt Worte und Musik zusammen, Songwriter:innen und Wortkünstler:innen, Musiker:innen und Poetryslammer:innen. nia wortmusik präsentiert seine Mitglieder ganz kohlenstofflich auf Wohnzimmerkonzerten, aber auch mit Videosessions im virtuellen Raum, auf YouTube und Instagram. Dabei inspirieren die Talente sich gegenseitig und erreichen immer mehr offene Ohren.
Julius Radtke ist als @juliusausmnorden auf Instagram unterwegs, kommt – Überraschung! – aus dem Norden und geht ins Pfarramt.
Julius Radtke alias @juliusausmnorden kommt, wie der Name schon sagt, aus dem Norden und hat dort sein Theologiestudium abgeschlossen. Jetzt ist er, mit einer Zwischenstation beim Ökumenischen Kirchentag, weiter auf dem Weg ins Pfarramt. Auf Instagram mischt er schon ordentlich mit bei #digitalekirche, feiert Andachten mit @seligkeitsdinge_, trifft sich zum Live-Talk mit @frank_und_frei_ und will zeigen, wo Kirche heute ein guter Ort für junge und auch queere Menschen sein kann. Vielleicht sogar im Süden …
Der schwäbische Pfarrer Nicolai Opifanti nennt sich auf Instagram @PfarrerAusPlastik. Er steht auf schnelle Autos, zockt nach dem Traugespräch ‘ne Runde FiFa und feiert richtig guten Kaffee. So fühlt er sich manchmal selbst fremd in der Kirche, wie ein unechter Pfarrer: ein Pfarrer aus Plastik. Dabei findet er, die ganz gewöhnlichen Dudes wie er sollten auch willkommen sein. Das sind sie safe auf seinem Kanal, wo er Insta-Gottesdienste feiert, über Männlichkeit nachdenkt und seinen Plastik-Pfarrer-Alltag teilt.
Maike Schöfer ist Vikarin in der EKBO und Sinnfluencerin im yeet_Netzwerk. Als ja.und.amen stellt sie unbequeme Fragen an die Kirche und krönt einmal monatlich eine Internetbischöfin.
Ob zu Hierarchien in der Kirche, Martin Luther oder Pornos: Religionspädagogin und Vikarin Maike Schöfer ist eine Frau der klaren Worte. Als @ja.und.amen zündet sie auf Instagram regelmäßig kontroverse Debatten. Blinde Flecken, wunde Punkte und Tabus sind ihre Lieblingsthemen. Sie hat das feministische Andachtskollektiv fak gegründet, gehört zum Team hinter dem YouTube-Kanal "feministisch fromm FREISCHNAUZE" – und hegt eine ausgeprägte Leidenschaft für religiösen Kitsch!
Senden und gesendet werden – das könnte das Motto des Mediendienstes der Evangelischen Jugend Bramsche sein. Ein einzigartiges Team aus hauptamtlichen Profis und professionellen Ehrenamtlern will Gottesdienste, Glaubensthemen, Kirche in die Medien bringen, die für junge Menschen zum Alltag gehören. Dafür macht sich das Team im bunten Altersmix zwischen 15 bis 30 fit und bringt die Kompetenzen und Projekte dann in den Gemeinden ein: senden und gesendet werden!
Sie hören genau hin und nehmen jedes Thema ernst: Jule Grote @die.hallejulia und Elske Gödeke @gute.nachricht.von.elske haben ein offenes Ohr für Flüsterfragen. Was man schon immer über den Glauben wissen wollte und nicht laut zu fragen wagte, landet über Tellonym oder per Direktnachricht in ihrem Podcast „Flüsterfragen“ (@fluesterfragen). Anonym, diskret – und doofe Fragen gibt es nicht für die beiden Diakoninnen.
Der Kölner Pfarrer Nico Ballmann teilt sein Leben und Wirken als @einschpunk mit einer wachsenden Instagram-Gemeinde. Dort ist er für Seelsorge ansprechbar und trifft sich regelmäßig mit spannenden Leuten im Live-Format „Auf ein Glas Wein“, wo harte theologische Fragen flüssig diskutiert werden. Auf seinem Kanal führen theologisches Fachwissen, lebendiger Glaube und große Käsekuchenliebe eine friedliche Koexistenz.
Stressige Prüfungsphasen, Pausen mit Kater Arthur, Mode, Gebete und Life-Hacks rund um einen nachhaltigen Haushalt: Theologiestudentin Miriam Hackländer zeigt auf Instagram ihr ganzes, pralles Leben @zwischen_himmel_und_hoelle, das sie regelmäßig versucht etwas zu entschleunigen. Ihre Follower:innen schickt sie mit einem Morgenwunsch in den Tag und nimmt sie mit auf ihrem Weg ins Pfarramt. In ihrem Glauben ist für all das Platz – auch für Zweifel.
Der methodistische Pfarrer Damian Carruthers, auf Instagram und YouTube der „Pastor DC, lässt sich von seinen Follower:innen regelmäßig zum Glotzen verpflichten: Sie bestimmen, welche Serie er als nächstes auf christliche Botschaften durchleuchten soll. In seinem Format „cruciflix“ kann er dann in bekannten und beliebten Streamingserien manch überraschende biblische Parallele nachweisen. Professionelles Bingewatching mit Witz und Anspruch!
Die Theologin und Religionspädagogin Sarah Vecera ist ein Teamplayer, je weltweiter, desto besser... Mit ihrem Instagram-Kanal @moyo.me. jetzt auch bei yeet dabei.
Schon von Berufs wegen ist Sarah Vecera viel jenseits des deutschen Tellerrandes unterwegs. Die Theologin und Religionspädagogin liebt ihren Job bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), als Teamplayerin aus Leidenschaft, je weltweiter, desto besser! Auf ihrem Instagram-Profil @moyo.me zeigt sie ihren Struggle als berufstätige Mutter ebenso wie den mit dem deutschen Alltagsrassismus. Dabei nimmt sie auch die kirchlichen Strukturen schonungslos in den Blick.
Nils Husmann
Für seinen Podcast „Die Bessermacher“ besucht Redakteur Nils Husmann Klimaschutzexpert:innen, mit denen er über Fakten, Strategien und Alltagstipps zu den Themen Umweltschutz und Klimakrise spricht. Niemand kann die Klimakrise im Alleingang lösen. Aber wo viele Menschen etwas verändern, verändert sich irgendwann auch die Politik, so der Ansatz. Die Bessermacher zeigen einzelne Schritte dahin.
Zu den bekannten Klassikern der Filmgeschichte hat Filmpfarrer Christian Engels manche weniger bekannte Geschichte zu erzählen: Anekdoten aus der Produktion, aus der Vor- und Wirkungsgeschichte der Filme, originelles Hintergrundwissen über kulturelle und gesellschaftliche Einflüsse. Welche berühmten Streifen, Rollen und Stars haben mit Gott, Religion und dem Glauben zu tun? Und wie wirkt das aufs Kino-Publikum? Überraschendes und Bizarres, glaubwürdig und unterhaltsam präsentiert, im Podcast und auf YouTube.
yeet ist das evangelische Contentnetzwerk und unterstützt (christliche) Sinnfluencer:innen, die ihren Glauben, in Form von Sinnfragen, Werten und gesellschaftlichen Fragen, über die Sozialen Medien bei einer Zielgruppe von 14-39 Jahren ins Gespräch bringen. yeet soll dazu beitragen, dass die christliche Botschaft in einer passenden Sprache vermittelt wird.

Hinter yeet steht eine Redaktion im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH (GEP). Das yeet-Team im GEP unterstützt die Sinnfluencer:innen in den Sozialen Medien nach Bedarf und Möglichkeit durch Vernetzung, Formatentwicklung, redaktionelle Begleitung und Beratung, Technik, Community-Management, Analyse, Marketing und Werbung.

Das Netzwerk entspricht einem Beschluss des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und wurde im Februar 2020 gelauncht.
Zu yeet gehören Menschen mit ganz unterschiedlicher kirchlicher Beheimatung und Frömmigkeit, unterschiedlichen Biografien, Professionen und Altersstufen und mit entsprechend vielfältigen Angeboten. yeet versteht sich als Netzwerk, das ihnen Raum für Austausch und Entwicklung bietet. Dabei tritt yeet nicht selbst als Produzent von Kanälen und Inhalten in Erscheinung, dafür zeichnen die Mitglieder/Sinnfluencer:innen verantwortlich. yeet ist weder ein Verkündigungskanal der Kirche, noch ein eigener Content-Creator. yeet versteht sich eher als Küster:in für den digitalen Kirchenraum, in dem sich die Mitglieder bewegen.

yeet ist ein Experiment, etwas Neues, was es so im Bereich der Kirche noch nicht gab – ein Aufbruch. Es geht nicht darum, ein fixes Ziel zu erreichen, sondern darum, etwas in Bewegung zu bringen. yeet will wachsen und sich verändern: Nach und nach sollen weitere Mitglieder aufgenommen werden, die sich mit Hilfe von yeet entwickeln können und sich gegenseitig durch Vernetzung unterstützen.
yeet hilft Menschen, die christlichen Glauben in den Sozialen Netzwerken sichtbar und hörbar machen wollen. yeet kann allerdings nicht alle Produzenten und Produzentinnen aufnehmen – Finanzen und personelle Ressourcen setzen Grenzen. Die Entscheidung für neue Mitglieder trifft das yeet-Team nach vielschichtigen Kriterien, u. a.
  • Vielfalt der Themen
  • Charaktere
  • Konfessionen
Die Auswahl wertet andere Creator nicht ab und grenzt auch nicht aus. yeet will mit seiner Arbeit insgesamt den Austausch und die Vernetzung in der digitalen Kirche fördern.
yeet ist ein Teil der evangelischen Publizistik. Evangelische Publizistik verändert sich im Laufe der Zeit: Digitale Plattformen entstehen, Soziale Medien werden zu Marktplätzen für viele Menschen, die Bedeutung von gedruckten Zeitungen, klassischen Hörfunkprogrammen und linearen Fernsehsendungen muss sich der Veränderung von Nutzungsgewohnheiten anpassen. Die Kirche bewegt sich mit ihrer Publizistik im Wandel der Zeiten und hat ein Interesse daran, im Rahmen ihres Auftrags die Menschen dort zu erreichen, wo sich die Menschen aufhalten: unter anderem in den Sozialen Medien.

yeet bietet als Teil der evangelischen Publizistik Sinnfluencer:innen ein Netzwerk, das Menschen ansprechen will, die in den sozialen Medien ihre Heimat finden und gefunden haben. Sinnfluencer:innen machen die Erfahrung, wer auf den Plattformen YouTube oder Instagram mit den Menschen ins Gespräch kommen will, muss viel Zeit und Einsatz aufwenden. Alle sind mit viel persönlichem Engagement tätig. Diese Sinnfluencer:innen will yeet fördern.

Wer sich in die digitale Öffentlichkeit der sozialen Medien traut, muss mit Kritik und Legitimationsproblemen im kirchlichen Kontext rechnen. Beispielsweise verändert sich über die Präsenz der Pfarrer:innen in den Sozialen Medien das öffentliche Bild vom Pfarramt und auch die Arbeit im Pfarramt selbst. Wir alle sind Teil riesiger Veränderungsprozesse. Die digitale Kirche sucht noch nach ihrem festen Ort innerhalb der verfassten Kirche, was kontroverse Debatten voraussetzt und dazu zwingt, die Bedeutung digitalen christlichen Handelns als gelebte Kirche immer wieder neu zu begründen. yeet steht den Sinnfluencer:innen auch in dieser notwendigen Debatte zur Seite.

Die yeet-Mitglieder tauschen sich aus, bestärken, vernetzen und unterstützen sich gegenseitig in diesem – noch relativ – neuen Gelände.
Die Themen rund um Glauben und Kirche kommen sehr unterschiedlich vor in den Angeboten der yeet-Sinnfluencer:innen. In vielen Beiträgen der yeet-Kanäle geht es nicht explizit um religiöse Themen. yeet fördert auch diese Beiträge. Weil das Evangelium für unterschiedliche Menschen in ganz unterschiedlichen Sprachen, Bildern und Zeichen erkennbar wird. Da yeet das Gespräch über Glauben zwischen jungen Menschen im digitalen Raum fördern will, gibt das Netzwerk der Gesprächsgestaltung weiten Raum: schrill, bunt, auch mal trivial, aber immer mit den Menschen im Mittelpunkt, die sich als Glaubende zeigen, auch wenn sie nicht immer ausdrücklich darüber sprechen.

Das protestantische Prinzip des Priestertums aller Gläubigen ist yeet ganz wichtig. Jede:r Getauft:e hat einen eigenen Zugang zu Gott. Diese Haltung zu Gott, zum Leben und Sterben, durchzieht das ganze Dasein: im Supermarkt genauso wie am Strand oder auf dem Spielplatz. Die explizite Sprache der Kirche und des Glaubens wird von vielen jungen Menschen nicht mehr verstanden – geschweige denn gesprochen. Die neuen digitalen Formate erinnern auch an die Zeiten der Reformation, als Luther „dem Volk aufs Maul geschaut“ hat, die Bibel ins Deutsche übersetzt und Gassenhauer zu Kirchenliedern umgedichtet wurden.

In diesem Sinne erreichen die Sinnfluencer:innen mit ihren Angeboten Menschen in ihrem – auch sprachlichen – Alltag. yeet setzt sich dafür ein, dass mit dem Wandel der Sprache nicht auch die Glaubensinhalte verloren gehen, die den jungen Generationen in den traditionellen Formen nicht mehr vermittelbar sind.
Das Netzwerk will die Sinnfluencer:innen mit ihren Kanälen auffindbar machen und stärken. Die Sinnfluencer:innen sind die Stars, nicht das Netzwerk. Werbung für yeet als Netzwerk hilft nur indirekt und ist deswegen nicht der Schwerpunkt der Arbeit. Dennoch gibt es auf den jeweiligen Plattformen Accounts für das Netzwerk yeet. Zum einen, damit sie nicht besetzt werden von anderen, die unter diesem Namen ggf. ganz unpassende Inhalte verbreiten könnten. Zum anderen, weil yeet in der Kirche ein Zeichen setzen will für digitale Kirche. Das darf bei den vielen Akteuren dieser Gemeinde gern bekannt werden – auf dass sich viele vernetzen, inspirieren und bestärken in dieser Arbeit.